OT: ITC oder ITCZ - Die innertropische Konvergenzzone
Off-Topic, Privat, Blog, Allgemein Add commentsDa denkt man an nichts böses und trotzdem holt einen immer wieder die Vergangenheit ein. Eine Möglichkeit, dem zu begegnen, ist die Verarbeitung im Hier und Jetzt. Wer erinnert sich nicht auch daran, als im Erdkundeunterricht der sechsten Klasse die Grundlagen unseres Klimas behandelt wurden? Ein Teil davon (und doch hängt wieder einmal alles in komplexen Sachverhalten zusammen) ist die ITC oder ITCZ (ITC für Inter Tropic Conversion oder ITCZ für Inter-Tropical Convergence Zone).
Wie komm ich nun dazu, darüber zu schreiben? Dieses Thema lässt mich einfach nicht los - Nein, nicht weil es mich so sehr interessiert, oder weil es mein Steckenpferd im Erdkundeunterrricht der 6. Klasse war. Es ist vielmehr eine Verarbeitung im Sinne von Verinnerlichung der Thematik und der Zusammenhänge. Auch habe ich kein Kindheitstrauma zu verarbeiten, weil ich zu diesem Thema eventuell schlechte Noten heim gebracht hätte. Dafür brauchte es keine ITC / ITCZ.
Nun zum Wesentlichen - Die Innertropische- oder Intertropische Konvergenzzone oder auch Doldrums oder Kalmenzone genannt, ist nichts weiter als ein wenige hundert Kilometer breites Tiefdruckgebiet (Tiefdruckrinne) in der Nähe des Äquators. Die Entstehung lässt sich relativ einfach beschreiben. Durch die senkrechte Sonneneinstrahlung am Äquator wird die Luft stärker als anderswo erhitzt. Durch diese Erhitzung dehnt sich die Luft aus. Diese warme expandierende Luft steigt naturgemäß nach oben und verliert mit zunehmender Höhe an Energie, sprich Wärme. Im Zusammenhang mit der am Äquator sehr hohen Luftfeuchtigkeit und der sinkenden Temperatur bilden sich Wolken, die wiederum für die starken Niederschläge in Äquatornähe führen.
Ab einer bestimmten Höhe driftet die aufgestiegen Luft seitlich, sprich nach Norden und Süden, ab. Dadurch entstehen Luftdruckunterschiede, die durch zuströmende Luftmassen ausgeglichen werden müssen. Die Luftmassen bewegen sich ebenfalls von Norden und Süden in Richtung Äquator und verursachen einen sehr konstanten Wind. durch die Drehung der Erde werden die Luftmassen auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt. Diese Kraft wird auch Corioliskraft genannt.
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